ESV Bad Honnef

Am 28.09. war es wieder soweit: Der ESV Bad Honnef machte sich auf zur inzwischen schon zur Tradition gewordenen, alljährlichen Fahrradtour. In diesem Jahr verlief die Route von Schweich über die Eifel bis nach Bullay an der Mosel. Mit insgesamt 22 Mitgliedern und Freunden des ESV – davon 20 Radfahrer und 2 Begleitpersonen - fuhr man freitags morgens von Bad Honnef aus mit dem Zug bzw. PKW nach Schweich. An diesem Tag machte die DB ihrem Ruf wieder alle Ehre; die Zugfahrer kamen mit ein wenig Verspätung am Treffpunkt an. Daher hieß es dann eine halbe Stunde später als geplant, aber bei trockenem Wetter: „Aufsitzen!“ und mit den wohlbekannten Klängen des „Böhmerwaldes“ starteten die Radler dann zur ersten Etappe dieses Wochenendes.

Nach ca. 51 km erreichte man am ersten Tag gegen 17 Uhr die Pension „Zur Mühle“ in Veldenz, die für die kommenden beiden Nächte gebucht war und daher an beiden Abenden das Tagesziel für die Radfahrer darstellte. Nach getaner Arbeit am ersten Tag, saß man noch eine Weile in geselliger Runde bei einem Bierchen zusammen und genoss die letzten Sonnenstrahlen, bevor es dann in der Pension Abendessen gab.

Nach einem guten Frühstück ging es am Samstagmorgen um 09.30 Uhr für die Radler weiter. Allerdings wurden in Veldenz zunächst die Räder auf einen eigens für den ESV angemieteten Bus verladen. Dieser brachte die Gruppe in das ca. 50 km entfernte Daun in der Eifel. Nachdem auch der letzte Radfahrer, der wegen eines platten Reifens noch einen neuen Schlauch besorgen musste und daher mit dem Betreuungsfahrzeug separat nach Daun gebracht wurde, wieder zur Gruppe hinzustoßen konnte, brach man vom dortigen Bahnhof aus zur zweiten Etappe auf. Die Strecke führte eine stillgelegte Bahntrasse entlang und somit war für jeden Geschmack etwas dabei: von kleineren Wegstücken bergauf, durch alte Tunnels hindurch, über streckenweise nur Bergabfahren und vor allem keinem Autoverkehr.

Das Tagesziel Veldenz konnte nach etwa 57 km ohne weitere Vorkommnisse, aber mit dem ein oder anderen schmerzenden Hinterteil, glücklich erreicht werden. Den Abend verbrachte man im gemütlichen Landgasthof Bottler, unweit der Pension. Hier standen allerlei leckere gut bürgerliche Gerichte zum Sattwerden zur Auswahl und Dank einer Gruppe Belgier, die im Nebenraum unüberhör- und -sehbar feierte, wurde der Abend auch für die ESVler ein sehr lustiger. So kam es zum Beispiel, dass Dieter Mohr vom „Truthahn“ zum „Papst“ aufstieg und das ein oder andere ungeahnte Talent zum Vorschein kam (Dede Preuße ist zwar nicht mit Rad gefahren, hatte aber am nächsten Tag trotzdem Muskelkater - vom Twisten).

Der dritte und letzte Tag führte die Radler von Veldenz durch das wunderschöne Moseltal nach Bullay Bahnhof. Auch an diesem Morgen war es zwar trocken, aber sehr neblig und es herrschten doch recht kühle Temperaturen, sodass es eine ganz Weile dauerte, bis man sich warm geradelt hatte. Nachdem sich der Nebel dann aufgelöst hatte, kam die Sonne heraus und es wurde noch einmal angenehm warm. Von den 20 Radfahrern waren am letzten Tag noch 18 dabei, da ein Radler bereits am Samstag aus gesundheitlichen Gründen ins Betreuungsfahrzeug umgestiegen war und der zweite – wie schon freitags – mit fürs leibliche Wohl der übrigen Gruppe sorgte. Die letzten knapp 60 km nach Bullay wurden ohne Probleme zurückgelegt. Dort wurden dann die Fahrräder wieder auf den Hänger verladen und Zug- und PKW-Fahrer machten sich wieder auf nach Bad Honnef, wo man dann am späten Sonntagnachmittag bei herrlichem Sonnenschein wieder eintraf.

Ein besonderes Dankeschön gilt den Tourplanern Willi Heitmann, Ralf Roeder und Armin Stang, die die Vorbereitung, Planung und Logistik der gesamten Tour übernommen haben. Es war wirklich eine sehr gelungene Tour mit einer netten Pension, leckerem Essen, viel Spaß und einer schönen Strecke durch tolle Landschaft!

Ebenso ein herzliches Dankeschön an Detlef Preuße für die Unterstützung während und vor der Tour, an Hans Olbrück und Rudi Haack für die alljährliche Bereitstellung ihres Wohnmobil und Klein-Busses samt Hänger und an die Tour-Teilnehmer, die mit einem Salat, Kuchen o. ä. zum leiblichen Wohl beigetragen haben. Danke auch an Elsbeth für die Vorbereitung und Einkauf der Tour Verpflegung.

Bericht: Katrin Adenauer

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