ESV Bad Honnef

 ESV Fahrradtour 2014 im Münsterland              

Am 3.10. war es wieder soweit, wir machten uns auf zur diesjährigen Radtour. Diesmal führte uns die Strecke ins schöne Münsterland an der Werse und Ems entlang. Dazu trafen wir uns zunächst um 7 Uhr morgens am Bad Honnefer Bahnhof, wo wie immer die Räder und das Gepäck verladen wurden. Kurz darauf starteten 13 Zug- und 4 Autofahrer Richtung Neubeckum Bahnhof.

In Neubeckum angekommen, konnten wir direkt auf die Räder umsteigen und in die erste, etwa 40 km lange Etappe mit Ziel Sendenhorst starten. In diesem Jahr hatten wir sehr viel Glück mit dem Wetter, sonniges und warmes Herbstwetter begleitete uns das ganze Wochenende über.

Willi Heitmann hatte eine tolle Radtour ausgesucht. Die gesamte Strecke war herrlich zu fahren, keine Berge oder sonstige nennenswerte Anstiege mussten bewältigt werden. Die Radwege lagen meist fernab von Autostraßen und führten oft am Ufer der Werse bzw. Ems oder durch Felder und Wiesen entlang – kurzum: Man konnte streckenweise einfach rollen lassen und die tolle Landschaft genießen! J

Am ersten Abend erreichten wir dann gegen 17 Uhr das Landhotel Bartmann in Sendenhorst. Wir staunten nicht schlecht, denn das Hotel lag wirklich inmitten der Natur und war trotzdem sehr modern und hochwertig eingerichtet – hier hatten die Organisatoren Armin und Ralf ein gutes Näschen bewiesen! Vor allem die Bock- ähm- Box-Springbetten hatten es einigen angetan. J Bevor es jedoch bei dem ein oder anderen zum „Bockspringen“ kommen konnte, fuhren wir mit 2 Großraumtaxen in die wenige Kilometer entfernte Innenstadt von Sendenhorst. Dort war im Restaurant Zurmühlen ein Tisch für uns reserviert. Hier kamen wir essenstechnisch alle auf unseren Geschmack und die Stimmung war ausgelassen.

Der 2. Tag begann mit einem ausgiebigen und reichhaltigen Frühstück im Landhotel. Gegen 09.30 Uhr schwangen wir uns wieder in den Sattel, was so Mancher allerdings nicht zu schwunghaft tun konnte (das Hinterteil schmerzte ein wenig). Wir machten uns auf den Weg Richtung Tagesziel Warendorf, was ca. 55 km entfernt lag. Auf dem Weg dorthin machten wir am Rande von Münster Mittagspause. Unsere beiden Begleitfahrzeuge waren wie immer schon vor Ort und warteten mit leckeren Salaten und weiteren Snacks auf die hungrigen Radfahrer. Am späten Nachmittag erreichten wir dann Warendorf. Direkt im Stadtzentrum lag das Hotel Johann, wo wir die zweite Nacht verbrachten. Auch dieses Hotel war sehr ansprechend und gemütlich. Das Abendessen fand gleich nebenan im Flammkuchenhaus „Le Feu“ statt. Dort machte so mancher Zungenbrecher á la „Flüsterpost“ die Runde, sodass gute Laune auch an diesem Abend vorprogrammiert war. Die Truppe bekam kurzfristig noch Zuwachs, denn Rolands Eltern (die in Warendorf wohnen) statteten uns im Le Feu einen Besuch ab.

Am nächsten Morgen starteten wir erneut gegen 9.30 Uhr nach einem guten Frühstück in den letzten Tourtag. Die Strecke führte uns von Warendorf zum Endziel Rheda Wiedenbrück. Bis dorthin lagen allerdings noch knapp 40 Kilometer vor uns. Diese waren jedoch schnell zurückgelegt, sodass wir bereits gegen 14.15 Uhr per Zug bzw. Auto den Heimweg antreten konnten.

Alles in Allem war es wieder eine sehr gelungene und tolle Tour in herrlicher Umgebung – ohne ernste Pannen und einem spitzen Begleitteam. Die Radgruppe war prima aufeinander abgestimmt und es lief alles rund. Das weckt Vorfreude aufs nächste Jahr…

 

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an den Tourplaner Willi Heitmann für die tolle Streckenauswahl und die damit verbundene Arbeit der Aus- und Vorbereitung dieser. Und an die Organisatoren Ralf Roeder und Armin Stang, die leider in diesem Jahr selbst nicht bei der Tour dabei waren, aber trotzdem die Planung und Logistik der Tour übernommen haben.

Ebenso ein besonderes Dankeschön an Regina und Heinz Hornig sowie Detlef Preuße für die Unterstützung, Verpflegung, Betreuung und Logistik während und vor der Tour und an Peter Stang, der leider bereits am ersten Tag aus gesundheitlichen Gründen das Rad gegen einen Platz im Betreuungsauto tauschen musste und das Betreuungsteam als fleißiger Helfer mit unterstützt hat.

Last but not least ein großes Dankeschön auch an Rudi Haack für die alljährliche Bereitstellung seines Transporters nebst Hänger und natürlich auch an die Tour-Teilnehmer, die mit einem Salat, Kuchen o. ä. zum leiblichen Wohl beigetragen haben. 

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